Weltmuseum Wien

Das Weltmuseum Wien zählt mit seinen umfassenden Sammlungen von ethnographischen Objekten, historischen Photographien und Büchern zu außereuropäischen Kulturen zu den bedeutendsten ethnographischen Museen der Welt. Seine Ursprünge reichen bis in das Jahr 1806 zurück, als mit dem Erwerb eines Teils der „Cookschen Sammlungen” im kaiserlichen Hofnaturalienkabinett die „k. k. Ethnographische Sammlung” eingerichtet wurde.

Die Neugestaltung des Weltmuseums Wien setzt sich in 14 unverwechselbaren Ausstellungsräumen verstärkt mit überregionalen Fragestellungen auseinander. Im Mittelpunkt stehen einzigartige Kulturschätze aus aller Welt und die Geschichten darüber. Ziel ist es, auf möglichst unterhaltsame Art und Weise den BesucherInnen die kulturelle Vielfalt an Inhalten, Geschichten und Lebensweisen näher zu bringen, Faszination für die neue Schausammlung zu wecken, aber auch Begeisterung und Neugierde für die abwechslungsreichen Sonderausstellungen hervorzurufen – kurz gesagt: alle Sinne anzuregen und ein unvergessliches Erlebnis zu bieten.

Säulenhalle

Die atemberaubende denkmalgeschützte Säulenhalle ist der Kern des Weltmuseums Wien. Sie wird der Öffentlichkeit zugänglich gemacht, lädt zum Entspannen ein und macht gleichzeitig Lust auf einen Museumsbesuch. Außerdem wird sie als Bühne für museumseigene Veranstaltungen und Kundenevents genutzt. Ein besonders beeindruckender Blick in die Säulenhalle ergibt sich vom neuen Café & Bistro aus. Über die Galerie der Säulenhalle gelangt man in die neu gestalteten Ausstellungsräume sowie zu zwei Sammlungen des Kunsthistorischen Museums Wien: Die Sammlung alter Musikinstrumente präsentiert Originalinstrumente der größten Komponisten, wie Mozart, Haydn und Beethoven. In der Hofjagd- und Rüstkammer erwarten Sie prächtige Rüstungen und Prunkwaffen, die vom ritterlichen Leben zeugen und an wichtige Ereignisse bei Hof erinnern.

Eine Perlenkette von Geschichten

Das Herzstück des neuen Museums wird die von Grund auf neu konzipierte Schausammlung sein. In 14 Sälen, die sich wie eine Perlenkette von Geschichten aneinanderreihen, werden die zentralen Bestände gezeigt und aus zeitgemäßer Sicht interpretiert. Die Highlights des Museums gehen auf die über 500-jährige Sammlungstätigkeit der Habsburger zurück – zu ihnen zählen gesammelte Objekte von Franz Ferdinand von Österreich-Este, der einzigartige altmexikanische Federschmuck „Penacho“, die weltberühmte Sammlung von James Cook, aber auch Objekte der Entdeckungs- und Forschungs reisen des 19. Jahrhunderts. Auch im vergangenen Jahrhundert wurden einzigartige Dokumente außereuropäischer Kulturen erworben.

Steckbrief

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Neue Burg, Heldenplatz

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