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Kulinarisches

Essen und Trinken hat in Österreich Tradition. Wein wird hier schon über Jahrhunderte hinweg vinifiziert, Bier über Jahrhunderte hinweg gebraut. Im Wiener Raum hat sich die Küche aus dem  Schmelztiegel der einstigen Kronländer zur Zeiten der Monarchie entwickelt. Die ländliche Küche hat sich davon wenig beeindrucken lassen. Man findet die traditionellen regionalen „Schmankerln“ noch heute auf den Speisekarten. Wer mehr über die lukullischen Genüsse erfahren möchte kann sich in Wein- und Kochseminaren weiterbilden. Weinliebhabern sei auch der Besuch der einzelnen Winzer in den unterschiedlichen Weinregionen empfohlen.

Gewusst? Bereits die Römer haben auf Wiener Boden Weinreben kultiviert.

Weinviertel

Österreichs größtes Weinbaugebiet liegt im Nordosten Niederösterreichs und wird durch die Staatsgrenzen zur Slowakei und zu Tschechien sowie durch Wald-, Most- und Industrieviertel begrenzt.

Das relativ trockene pannonische Klima der Region ist von heißen Sommern und kalten Wintern geprägt. „Das Viertel unter dem Manhartsberg“ ist uraltes Siedlungsland und seit über 3.000 Jahren werden hier Reben kultiviert. In den für das Gebiet typischen Kellergassen mit ihren ureigenen Presshäusern und Weinkellern wird etwa ein Drittel aller österreichischen Weine gekeltert.

Doch nicht alles dreht sich hier nur um den begehrten Rebensaft. Seit dem Fall des Eisernen Vorhangs hat sich eine typisch „weinviertlerische“ Kulturszene etabliert, die mit inspirativen Veranstaltungen von Klassik über Jazz bis hin zu eigenen Filmfestivals aufwarten kann. Die zahlreichen Burgen und Schlösser geben dabei die geschichtsträchtige Kulisse.

Weinviertel
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Foto: Weinviertel Draisine
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