Wasserleitungsmuseum Wildalpen

Das Wasserleitungsmuseum Wildalpen im steirischen Salzatal blickt auf eine eindrucksvolle Geschichte zurück. Bis 1838 war der dreigeschossige Bau im Besitz der Hammerherren von Wildalpen. Nach dem Abzug der Innerberger Hauptgewerkschaft, deren namhafte Eisenverarbeitung dem Ort Wohlstand brachte, wechselte das Haus mehrmals die Besitzerinnen und Besitzer. Im Jahr 1980 erwarb die Stadt Wien dieses Objekt mit der Absicht, neben dem Wasslerleitungsmuseum Kaiserbrunn ein zweites Wasserleitungsmuseum einzurichten.

Das Wasserleitungsmuseum Wildalpen im steirischen Salzatal blickt auf eine eindrucksvolle Geschichte zurück. Bis 1838 war der dreigeschossige Bau im Besitz der Hammerherren von Wildalpen. Nach dem Abzug der Innerberger Hauptgewerkschaft, deren namhafte Eisenverarbeitung dem Ort Wohlstand brachte, wechselte das Haus mehrmals die Besitzerinnen und Besitzer. Im Jahr 1980 erwarb die Stadt Wien dieses Objekt mit der Absicht, neben dem Wasslerleitungsmuseum Kaiserbrunn ein zweites Wasserleitungsmuseum einzurichten.

Anlass und Ziel des Museums

Großformatige Fotografien dokumentieren die Arbeitsleistungen im Quellengebiet der II. Wiener Hochquellenwasserleitung. Mehrere Bilder zeigen prominente Besucherinnen und Besucher im Wasserleitungsmuseum Wildalpen.

Hydrologie, Geologie, Wasserschutz

Geologie und Wasserschutz im Quellengebiet der II. Wiener Hochquellenwasserleitung sowie allgemeine Informationen zur Wasserversorgung der Stadt Wien sind die Schwerpunkte der Ausstellung. Über einen Landkartenwandverbau kann die örtliche Lage von 80 Wiener Wasserleitungsanlagen mittels Knopfdruck sichtbar gemacht werden. Ein Relief des Hochschwabgebietes im Maßstab 1 zu 25.000 zeigt den Verlauf der Hochquellenwasserleitung im steirischen Salzatal.

Wasserleitungsbetrieb ab 1945

Dieser Teil der Schaustellung gibt einen Einblick in die heutige Arbeitswelt des Wasserleitungsbetriebes. Modelle zeigen die Arbeiten für die Verlegung eines Wasserleitungsrohrstranges. Sie ermöglichen auch den Blick in einen der 30 Wiener Wasserbehälter. In einer Vitrine sind verschiedene Dokumente aus der russischen Besatzungszeit in Wien (1945) ausgestellt.

Kläfferquelle - Die größte Trinkwasserquelle Europas

Die ergiebigste Quelle im Wasserschutzgebiet ist die Kläfferquelle. Sie entspringt im steirischen Salzatal, am Fuße des Hochschwabs. Im Winter dringt nur sehr wenig Wasser aus der Quelle. Im Frühjahr, wenn der Schnee zu schmelzen beginnt, sprudeln unvorstellbare zehn Kubikmeter pro Sekunde aus dem Berg.

Besichtigung der Kläfferquelle

Die Besichtigung der Kläfferquelle ist für Besuchergruppen (ab zehn Personen) in Verbindung mit einem Museumsbesuch nach Voranmeldung jederzeit möglich. Einzelpersonen erkundigen sich am besten telefonisch. Es ist zu beachten, dass die Kläfferquelle zirka 13 Kilometer vom Wasserleitungsmuseum Wildalpen entfernt liegt. Die Führung bringt Sie zirka 90 Meter in das Berginnere. Sie vermittelt einen Eindruck von der gewaltigen Wassermenge. Bei Schneeschmelze oder nach heftigen Niederschlägen kann der eindrucksvolle Wasserfall am linken Salza-Ufer betrachtet werden. Die Führung ist kostenlos und beansprucht zirka 30 Minuten.

Steckbrief

(+43 3 ... anzeigen
Säusenbach 14

EUR 2,50 - Erwachsene
Kinder bis 15 Jahre: 1 Euro
Führung pro Gruppe: 18 Euro
Montag bis Freitag: 10 bis 12 Uhr und 13 bis 15 Uhr
Sonntag und Feiertag: 10 bis 12 Uhr
Eintrittspreise
Transparent Transparent Transparent