Ruine Plainburg

Die Plainburg ist Stammburg der Grafen von Plain. Die ersten Spuren menschlicher Besiedlung auf dem heutigen Gelände der Burg fallen in die späte Bronzezeit. Als Kaisertreue Reichmisteriale erlangen die Plainer Grafen einige Berühmtheit, als sie 1167 im Auftrag Kaiser Friedrich Barbarossas das erzbischöfliche Salzburg niederbrennen. Mehrere Urkunden vom 15. bis zum 18. Jhdt. bestätigen die immer wieder an der Burg vorgenommenen Instandhaltungsarbeiten, die jedoch den endgültigen Verfall der Plainburg zu Beginn des 19. Jhdt. nicht verhindern konnten. Im Burghof befindet sich einer der tiefsten Brunnen Österreichs.

Von der Plainburg sind nur mehr die über fünf Meter hohen und durchschnittlich etwa 1,45 Meter dicken Außenmauern, der Innenhof und der Eingangsbereich mit Torhaus erhalten.

Heute ist die Burgruine mit Aussichtsplattform und weitem Ausblick ein beliebtes Ausflugsziel.

Seit März 2008 führt ein neuer und leichterer Aufstieg zur Ruine.

In den Wintermonaten ist die Ruine geschlossen.

Steckbrief

+43 (0)6247 8278
Plainburghöhe
A-5084 Großgmain (S)

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- Eintritt kostenlos
Jän-Dez (abhängig von der Schneelage)
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