Opernhaus Graz

Zweitgrößtes Opernhaus Österreichs. Sprungbrett für Musiker. "Opernhaus des Jahres" 2001. Beachtliche Attribute für das Haus am Ring, das 1899 nach Plänen der europaweit tätigen Architekten Fellner und Helmer errichtet wurde. Einen spannenden Kontrast zum neobarocken Gebäude bildet seit 1992 die Stahlskulptur "Lichtschwert" von Hartmut Skerbisch. In der Menschenrechtsstadt Graz steht sie als Symbol für Offenheit und Toleranz.

Nicht nur die 1.800 Besucher, die im Zuschauerraum Platz finden, sind von den Aufführungen angetan. In der Saison 2000/01 lieferte das Opernhaus in Graz die besten Aufführungen im deutschen Sprachraum. So befanden 50 Theaterkritiker, die die Oper damals zum "Opernhaus des Jahres" kürten. Von den großen Musikern, die bisher an der Grazer Oper wirkten, erlangten vor allem der Komponist Robert Stolz (bereits mit 20 Jahren Theaterkapellmeister) und der Dirigent Karl Böhm besondere Berühmtheit. Beide wurden auch in Graz geboren.

Dass Graz seinen besonderen Reiz aus dem Wechselspiel von Alt und Neu gewinnt, beweist das "Lichtschwert" neben der Oper. Es entstand im Rahmen des Festivals "steirischer herbst" im Jahr 1992.  Der Grazer Künstler Hartmut Skerbisch ließ sich vom Libretto, das auf einem Text von Franz Kafka beruht, zu dieser "Freiheitsstatue" mit Schwert und Weltkugel inspirieren. Die 54m Höhe entsprechen dem Vorbild in New York. Ein nettes Detail: Die ebenfalls auf dem Operngelände befindliche Jugendbühne neben der "Statue of Liberty" nennt sich auch so – Next Liberty.

Steckbrief

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+43/316/8075-0
Kaiser Josef Platz 10
A-8010 Graz (STMK)

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