Nibelungenau

Der Nibelungenau beginnt bei Ybbs/Persenbeug. Das weite Tal reicht bis Melk. Weithin sichtbar die barocke Basilika Maria Taferl, eine der bedeutendsten Wallfahrtsstätten Österreichs und ein Ort mit einer herrlichen Aussicht. Ganz in der Nähe lockt der idyllisch gelegene Golfclub Maria Taferl.

Vom Nibelungenlied zum Nibelungengau

Zu seinem Namen kam der Nibelungengau, weil laut Nibelungenlied Rüdiger von Bechelaren hier seinen Stammsitz gehabt haben soll. Bechelaren ist die frühere Bezeichnung für Pöchlarn.

Das Nibelungenlied wurde zu Beginn des 13. Jahrhunderts verfasst, von einem namentlich nicht bekannten Dichter aus dem Donauraum. Die Handlung des Nibelungenliedes spielt teilweise an der Donau und eben auch im Nibelungengau. 700 Jahre alte Fragmente dieses bedeutendsten und umfangreichsten mittelalterlichen Heldenepos in deutscher Sprache wurden in der Stiftsbibliothek Melk entdeckt und sind dort auch ausgestellt.

Basilika Maria Taferl

Schon von weitem sieht man die zweitürmige, barocke Basilika von Maria Taferl. Seit dem Jahr 1660 ist der kleine Ort am nördlichen Donauufer eine der bedeutendsten Wallfahrtsstätten Österreichs. Bis zu 300.000 Pilger besuchen Maria Taferl jedes Jahr. Von hier oben ist die Aussicht besonders schön.

Schloss Artstetten

Das weiße Schloss Artstetten hoch über der Donau, mit seinen sieben charakteristischen Zwiebeltürmen, war einst Sommersitz der kaiserlichen Familie. Hier fanden Franz Ferdinand und seine Gemahlin, Sophie Herzogin von Hohenberg, ihre letzte Ruhe. Beide wurden 1914 in Sarajevo bei einem Attentat getötet. Mehr darüber erfahren Interessierte im Erzherzog Franz Ferdinand-Museum.

Steckbrief

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Schlossgasse 3

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