Landesmuseum Niederösterreich

Das Landesmuseum Niederösterreich vereint unter einem Dach die Schwerpunkte Geschichte, Kunst und Natur. Durch die Haltung lebender Tiere verfügt das Landesmuseum auch über den Status eines Zoos.

Architekt Hans Hollein ist es mit seinem ersten Museumsbau in Österreich gelungen, unterschiedliche Wissensgebiete spannend und informativ miteinander zu vernetzen. Die Architekten von rataplan haben kürzlich behutsam für mehr Raum und Zusatzangebote gesorgt.

BEREICH LANDESGESCHICHTE

Die wechselhafte und bedeutende Geschichte des Landes wird in Form von Überblicksausstellungen im neuen Sonderausstellungsraum anschaulich dargestellt. Datenbanken zur Landesgeschichte und ein 3D-Kino ergänzen das Angebot.

BEREICH KUNSTSAMMLUNG

Vom Mittelalter bis in die 1960er Jahre erstreckt sich das Spektrum an Meisterwerken aus der eigenen Sammlung und bietet somit einen umfassenden Überblick über das österreichische Kunstschaffen. Regelmäßig stattfindende Sonderausstellungen ergänzen und vertiefen diesen Überblick.

BEREICH NATURKUNDE

Die vielfältigen Erscheinungsformen und Verflechtungen der europäischen Kernregion Niederösterreich werden unterhaltsam, erlebnisreich und lebendig in Beziehung gesetzt. Anhand regionaler Gegebenheiten werden komplexe naturwissenschaftliche Grundaussagen anschaulich gemacht. Riesige Aquarien und  Terrarien mit lebenden heimischen Tieren ergänzen die Naturschau. Jährlich wechselnde Sonderausstellungen zeigen jeweils interessante Aspekte aus dieser Vielfalt. Ein Museumsgarten ergänzt das Angebot.

ÖFFNUNGSZEITEN

Dienstag bis Sonntag, Feiertage
9.00 bis 17.00 Uhr
Montag (außer Feiertag) geschlossen

Schulklassen nach Voranmeldung
ab 8.00 Uhr.



EINTRITTSPREISE

Erwachsene
8,-- EUR
Ermäßigt
7,-- EUR
Familienkarte
16,-- EUR
Kinder und Jugendliche
(von 7 bis 18 Jahre)
4,-- EUR
Schüler im Klassenverband
3,50 EUR
Führungsbeitrag / Audioguide
2,50 EUR

 

Aktuelle Ausstellungen (Auszug)

Aliens -

Pflanzen und Tiere auf Wanderschaft

12. Februar 2011

Die Natur unterliegt einem steten Wandel. Einerseits verschwinden Arten aus Österreich, andererseits wandern ständig neue zu. Welche Arten sind das, wie sind ihre ökologischen Ansprüche und woher kommen sie? Wie reagiert die Natur auf das Vordringen gebietsfremder Arten? Welche Gefahren können von ihnen ausgehen?

Diese und weitere spannenden Fragen werden in der großen naturkundlichen Sonderausstellung beantwortet.

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Jakob Prandtauer -

Leben im Barock

26. April 2011

Gemeinsam feiern Stadtmuseum, Diözesanmuseum St. Pölten, Stift Melk und Landesmuseum mit jeweils einer Ausstellung den 350. Geburtstag Jakob Prandtauers (1660–1726), des bedeutendsten Baumeisters des österreichischen Barock.

Die Schau behandelt den Alltag zur Zeit Prandtauers anhand eines fiktiven Lebenslaufs einer Bürgersfrau: Frau „Prandtauer“ führt die BesucherInnen durch ihre „Wohnung“ und erzählt aus ihrem Leben. Die „Erzählung“ setzt ein mit einer Darstellung der Lebensverhältnisse in St. Pölten um 1700. Der Rundgang durch die fiktive Wohnung zeigt die Ausstattung der Räume, Haushaltsführung, lässt in Kochtöpfe und Kochbücher der Barockzeit blicken. Die Hausfrau berichtet von Gattenwahl, Mitgift und Aussteuer, von Kindersegen und Kindbettnöten sowie von der Erziehung der Kinder. Das Lebensgefühl der Epoche spiegelt sich in Frömmigkeit und Wallfahrt, in Fest und Brauchtum.

Sonderausstellung "Ich ist ein anderer" - Die Kunst der Selbstdarstellung

25.09.2010 - 26.04.2011

Mit einer Vielzahl von Selbstbildnissen einerseits und Künstlerporträts andererseits begibt sich diese auf Basis der eigenen Sammlung konzipierte Ausstellung auf die Spur vom Mythos des Künstlers. Im Vordergrund steht die tradierte Vorstellung des Künstlers als „Außenseiter der Gesellschaft“, die sich in der (Selbst-)Stilisierung als Heros, Magier, Märtyrer oder Narr manifestiert. Den Reigen dieser „Ich-Ikonen“ eröffnet Egon Schiele, der mit seinen eindrucksvollen Selbstbildnissen wie kaum ein anderer das Extrem einer begnadeten und zugleich skandalösen Künstlerexistenz zelebriert hat, wobei der eigentliche Schwerpunkt der Ausstellung auf den ab 1960 entstandenen Künstler(selbst)porträts liegt und verschiedenste Medien umfasst.

Sonderausstellung "iRENE ANDESSNER - SELBSTPORTRAIT i.A."

29.01.-26.04.2011

Irene Andessner beschäftigt sich seit Jahrzehnten mit dem Thema Selbstporträt. Seit 2001 verfolgt die Künstlerin das Projekt „SELBSPORTRAITS i.A.“. Sie stellt sich anderen Künstlerkolleginnen und -kollegen als Modell zur Verfügung und folgt dabei deren Rollen, Location- und Stylingwünschen. Der Projekttitel ist dabei als „im Auftrag“ zu lesen. Unter dem Vorzeichen der Selbstinitiierung von Fremdinszenierung realisiert sie damit das Paradoxon von Selbstporträts mit fremder Autorenschaft. Die Ausstellung zeigt Gemeinschaftsproduktionen von Irene Andessner mit Marinella Biscaro, H. H. Capor, Deutschbauer /Spring, Franz Graf, Xenia Hausner, Matthias Herrmann, Leo Kandl, Paolo Leone, C.O. Paeffgen, Ingolf Timpner und Leif Trenkler.

Sonderausstellung "Kraut & Rüben - Menschen und ihre Kulturpflanzen"

20.03.2011 - 12.02.2012

Die Ausstellung macht das bunte Durcheinander „Kraut & Rüben“ am Beispiel von 50 ausgewählten Pflanzen übersichtlich und einprägsam.
Ein interessanter Bilderbogen spannt sich über naturwissenschaftliche Grundlagen, Einflüsse auf geschichtliche Ereignisse, Kultur- und Wirtschaftsgeschichte. Und die prägende Kraft für das Landschaftsbild ganzer Regionen. Im Zentrum steht dabei immer der Mensch und sein Umgang mit Kulturpflanzen.
Wer weiß schon, warum Mais in Österreich einst „Türkisch Korn“ bezeichnet wurde, obwohl es aus Amerika stammt? Wann wurden Pfirsich und Marille in Mitteleuropa kultiviert, wie sind wir zu Paprika und Paradeiser gekommen? Wie hängen Napoleon und Zuckerrübe zusammen, was hat Maria Theresia mit Krapp, einer Färbepflanze, zu tun?
Die Ausstellung ist eine Kooperation mit der Arche Noah (www.arche-noah.at)

 

100 Jahre Landesmuseum

Sonderausstellung "100 Jahre Landesmuseum - Die Geschichte"

29.05.2011 - 15.04.2012

Das Landesmuseum Niederösterreich war seit jeher ein Museum am Puls der Zeit. Die Schau zeigt Entwicklungslinien und Brüche im Verlauf des letzten Jahrhunderts. Zwei Weltkriege und die Trennung der Bundesländer Niederösterreich und Wien fallen in diese Zeit. Als es nach schwerer Kriegsbeschädigung Ende 1951 wieder eröffnet wurde, galt es als das modernste Österreichs. Diese Erfolgsgeschichte konnte 2002 mit der Eröffnung im Kulturbezirk St. Pölten fortgesetzt werden. Einen prägnanten Überblick über die letzten hundert Jahre zeigt die Schau im Sonderausstellungsraum Landesgeschichte.

Sonderausstellung "100 Jahre Landesmuseum - Gesammelte Vielfalt"

29.05.2011 - 20.11.2011
Zum 100er zeigt das Landesmuseum was es an Schätzen gesammelt hat und holt seine Kostbarkeiten auch aus Archiven und Depots. Als Leitmotiv begleitet die gesamte Ausstellung die Frage, wie konserviert, restauriert und sachgemäß gelagert wird. Anschaulich werden die Auf gaben des Museumsbetriebs über ausgewählte Beispiele vorgestellt.
Wie und warum kommt es zu Sammlungen? Wie haben sich Methoden verändert und wie sieht die Zukunft von Museen aus? Als Leitmotiv begleitet die gesamte Ausstellung die Frage, wie restauriert und sachgemäß gelagert wird.  Immer wieder ist auch der Besucher eingeladen, selbst aktiv zu werden. Kurzum, eine Schau da rüber, was ein Museum ist und wie es funktioniert.

Steckbrief

Landesmuseum Niederösterreich (4 Angebote & Ideen)
(+43-2742) 90 80 90-999
Kulturbezirk 5
A-3100 St. Pölten ()

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EUR 8,00 - Erwachsene
Dienstag bis Sonntag, Feiertage
9.00 bis 17.00 Uhr

Montag (außer Feiertag) geschlossen

Schulklassen nach Voranmeldung
ab 8.00 Uhr.
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