museum der völker

Das 1995 gegründete Museum beherbergt Objekte aus Afrika, Asien und Indonesien, die der Fotograf und Journalist Gert Chesi über 50 Jahre lang gesammelt und als Schenkung 2016 der Stadt Schwaz überlassen hat.
Die kulturwissenschaftlich und kunsthistorisch außergewöhnliche Sammlung fordert auf kulturelle Vielfalt, historische und aktuelle Gesellschaftsentwürfe und unterschiedliche Lebensweisen von Menschen zu thematisieren. Sie bietet außerdem die Möglichkeit, über den eigenen Standpunkt nachzudenken, sich mit anderen Kulturen auseinanderzusetzen. Respekt ist die Haltung, mit der im Museum der Völker dem „Anderen“, aber auch dem „Eigenen“ begegnet wird. Wir freuen uns über einen offenen Dialog mit allen Besucherinnen und Besuchern.
Unsere Gesellschaft braucht Orte, die sich mit der Lebensweise, der Vielfalt, der Geschichte und Gegenwart des Zusammenlebens von Menschen verschiedenster Kulturen auseinandersetzen. Dabei geht es nicht nur um das „Staunen“, sondern um das Verbinden mit der eigenen Lebensrealität – und einer Standortbestimmung des eigenen Blicks. Das Museum der Völker soll ein lebendiger Ort für die Auseinandersetzung mit sozial und kulturell relevanten Themen sein.

Das Museum der Völker lädt ein
- zur eigenen Standort-Bestimmung
- zu einem Blickwechsel
- zu einem Perspektivenschwenk
- auf einen Aussichtspunkt
- mit Ausblick

 

Co0016-32

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    ZWISCHEN HIMMEL UND ERDE

    Dauerausstellung im EG des Museums

     

    "Das was du heute denkst, wirst du morgen sein."

    Buddha Shakyamuni



    Spiritualität, Religion, Philosophie, säkulare Ethik? Ausgehend von der fernöstlichen Lehre des Siddharta Gautama lädt die Ausstellung ein, sich mit immer aktuellen Fragen des Mensch-Seins zu beschäftigen: Was ist ein gutes Leben? Wofür trete ich ein? Was bedeutet Gemeinschaft für mich?

     

    Erinnerungen an Äthiopien

    ab 28. März 2020

    Alfons Huber, Arzt im Dienste Haile Selassies mit Landschaftsbildern von Hilde Chistè

     

    Bevor der Gynäkologe Prof. Dr. Alfons Huber seine Praxis in Schwaz Anfang der 60er-Jahre gründete, war er zwischen 1948 und 1960 unter Haile Selassie, Kaiser von Abessinien, im Gardespital in Addis Abeba tätig. Aus dieser Zeit stammen rund 80 Objekte, 60 Bücher und zahlreiche Fotos, die das MdV als Schenkung übernehmen durfte. Die Ausstellung spannt den Bogen zwischen makrogeschichtlichen Aspekten Äthiopiens und Österreichs im 20. Jh. und der Mikrogeschichte eines allseits bekannten Bürgers der Stadt Schwaz.

    Die Tiroler Künstlerin Hilde Chistè, zeigt abstrakte Landschaftsbilder die sich vor allem mit den Farben der Landschaft Äthiopiens, Szenen am Markt sowie den Felsenkirchen von Lalibela beschäftigen.

    Steckbrief

    +43/(0)5242/66090
    St. Martin 16
    A-6130 Schwaz (T)

    Lageplan anzeigen | Routenplanung


    EUR 11,00 - Erwachsene
    Museum / Café / Shop: Donnerstag - Sonntag von 10h-17h

    Transparent Transparent Transparent

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