Zisterzienserkloster Stift Stams

Wir sind eine vitale klösterliche Gemeinschaft, die es sich zur Aufgabe gemacht hat, das religiöse und kulturelle Leben in Tirol aktiv und ideenreich mitzuprägen. Die Sorge um die uns anvertrauten Menschen und die Weitergabe von Glaube und Spiritualität stehen im Mittelpunkt unseres Wirkens.

Gottesdienste

In der Regel des hl. Benedikt heißt es: „Dem Gottesdienst soll nichts vorgezogen werden“ (RB 43,3). Damit ist der Stellenwert der Liturgie in unserem Kloster fest umschrieben. Neben dem Chorgebet ist es vor allem die Feier der Eucharistie, die für uns eine unverzichtbare Mitte darstellt: Sie ist Hereinbruch des Himmels auf die Erde und die intensivste Form der Gottesbegegnung. So können wir mit den frühen Christen aus der Zeit der Christenverfolgungen sagen: „Wir können ohne diese Feier nicht leben!„

Führungen

Führungen sind ganzjährig (Mindestanzahl von Oktober bis Mai 10 Erwachsene, von Juni bis September keine Mindestteilnehmerzahl) nach Voranmeldung möglich.

 

EintrittspreiseBasilika
Einzelpersonen EUR 4,70
in der Gruppe EUR 4,00
Senioren EUR 4,00
Schüler / Studenten EUR 2,50
Menschen mit Behinderung EUR 2,50

Klosterleben

Als Mönchsgemeinschaft leben wir nicht im Mittelalter. Wir sind Menschen des 21. Jahrhunderts, aber als Zisterzienser auch Erben einer achthundertjährigen Tradition. Die überlieferten Lebensformen in unsere konkrete Gegenwart zu übersetzen, ist unsere beständige Herausforderung. Wie bei allen Mönchen benediktinischer Prägung spielt sich unser Leben im Spannungsverhältnis von „ora et labora“, von Gebet und Arbeit ab.

Viel Arbeit machen die Außenanlagen unseres Klosters, die von unseren Mitbrüdern geleistet wird. Allein der Obstgarten umfasst 2000 Bäume. Was geerntet wird, wird von uns als Marmelade, Saft und Schnaps verarbeitet. Unser „Keller“, in dem das alles geschieht, ist ein kleines mittelständisches Unternehmen, zu dem seit neuestem auch eine Bäckerei gehört.

Schnapsbrennerei

Die Schnapsbrennerei im Stift Stams hat eine lange Tradition: Seit dem 16. Jh. werden hier die köstlichsten Schnäpse, Brände und Liköre hergestellt. Früher wurde hauptsächlich für den Eigenbedarf gebrannt, die Produkte dienten jedoch nicht nur dem leiblichen Wohl der Mönche, sondern wurden vielfach auch als Arzneien für Mensch und Vieh verwendet.

Bernardisaal

Rechts des Mittelrisalits betritt man die Vorhalle des Prälaturtraktes. Gegenüber der Pforte steht die weiß gefaßte Figur der Maria Immaculata von Andreas Köll aus der Zeit um 1725. Eine frei vorragende Treppenanlage führt in den ersten und zweiten Stock. Die prächtigen schmiedeeisernen Gitter stammen von Bernhard Bachnetzer um 1727.

Heilig-Blut-Kapelle

Die Heilig-Blut-Kapelle stammt aus den Jahren 1715 - 1717. Nach den Plänen von Georg Anton Gumpp wurde die bereits bestehende Oswald-Milser-Kapelle (benannt nach dem in Stams verstorbenen Ritter Oswald Milser) aus den Anfängen des 14. Jhds. durch einen Neubau ersetzt.

Stiftskirche

Der Mittelpunkt der gesamten Klosteranlage und auch des klösterlichen Lebens ist die Stiftskirche. Seit September 1984 ist sie eine "basilica minor".

Museum Stift Stams

Die Museumseröffnung fand im Juni 2002 mit der Sonderausstellung Thomas Riss "Künstler am Anbruch einer neuen Zeit" (Retrospektive zum 130. Geburtstag) statt.

Museumsführungen sind auf Wunsch gegen Anmeldung möglich. Mindestteilnehmerzahl 5 Personen, maximale Teilnehmerzahl 20 Personen.

Steckbrief

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