Wildwechsel: Themenweg im Dreiländer-Naturpark Raab

Wildwechsel ist der Fachausdruck für jene Wege, die immer wiedererkennend vom Wild benutzt werden. Auch in der Auffassung ist ein Wechsel passiert: nicht mehr der Kampf gegen die Wildnis, sondern Pflege und Betreuung des Wildlebens in freier Natur.

Heute ist bei uns Jagd gleichbedeutend mit Hege. In der oft intensiv genutzten Kulturlandschaft kann unser Wild durch Hege im Bestand erhalten werden. Diese Hegeeinrichtungen sind am Themenweg Wildwechsel Mühlgraben in natura zu besichtigen. Erleben Sie den Wald als wichtigen Lebensraum, vor allem für größere Wildarten.

Der Start dieses Themenweges ist bei der Mostpresse Dorfmitte in der Naturparkgemeinde Mühlgraben. Bei diesem Themenweg lernen Sie die heimischen Tierarten kennen sowie den Lebensraum Feld, Wiese und Wald.

Kommen Sie mit und begleiten uns zu den einzelnen Stationen. Bei der 1. Station können unterschiedliche Tierstimmen der verschiedenen Kulturlandschaften auf Knopfdruck abgehört werden. Dazu sind die entsprechenden Tierpräparate im Schaukasten zu besichtigen.

Am Teichufer beobachten und bestimmen Sie die verschiedensten Lebewesen des Wassers mit einer Becherlupe und ökologische Spiele zeigen die Sensibilität der Natur. Auf unserem weiteren Weg werden Schritt für Schritt die Aufgaben des Jägers erklärt.

Mit Sichtrohren werden Sie auf ökologisch wichtige Punkte aufmerksam. Die "Waldbewohner" erklären anhand von Tafeln liebevoll Ver- und Gebote des Walders. Anhand von Sinnesstationen ertasten sie die unterschiedlichsten Gegenstände der Natur.

Bei der Raubwildstation, wo uns Fuchs, Marder und Dachs beobachten, begeben Sie sich auf Spurensuche. Die Spurengrube, die Sie als nächste Station besuchen, bietet die Möglichkeit, sich mit den Tieren des Waldes im Weitsprung zu messen.

Eine riesengroße Waldameise erklärt das Leben ihrer Artgenossen und bei der Trophäenstation wird der Wert und Sinn der Trophäe nähergebracht.

Sie haben die Möglichkeit auf einem Hochstand das Wild und deren Lebensgewohnheiten zu beobachten sowie die Fütterungsstellen mit den bevorzugten Nahrungsmitteln zu entdecken.

Aktivitäten
  • Heiteres Tiere erraten
  • Sprunggrube
  • Blindes Ertasten von Gegenständen im hohlen Baum
  • Tiere und Tierstimmen erkennen
  • Baumtelefon

Zum Abschluss organisieren wir auf Wunsch bei einem Buschenschank Speckbraten über offenem Feuer.

Termin: nach Vereinbarung
Dauer: 1 1/2 bis 2 Stunden
Anmeldung: Naturparkbüro Jennersdorf, 03329/48453

Steckbrief

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