Zur Geschichte

Zur Erinnerung an den Sieg von 1408 über die Appenzeller wurde 1445 die Kapelle am Ufer des Bodensees von der Stadt Bregenz gestiftet und zu Ehren der hll. Georg und Hilarius geweiht. Um 1500 erfolgte ein Neubau, 1644 eine Vergrößerung. Im Auftrag der Stadt und der Familie Deuring wurde die Seekapelle 1696/98 nach Plan von Christian Thumb vom Bregenzer Maurermeister Kaspar Held ostseitig an das Rathaus angebaut. Unter Dekan Bereuter wurde 1989/90 das Innere nach Plänen von Architekt Klaus Reininger renoviert, die Chorwand mit einer Scheinmalerei versehen, der Volksaltar, der Ambo und das Weihwasserbecken neu gestaltet.

Architektur

Das Äußere zeigt sich als einfacher Langhausbau mit eingezogenem, an den Schrägseiten eingerundetem 3/8-Chor unter gemeinsamem Satteldach; an der Stirnseite des Chorbaues steht der dreigeschoßige Turm auf achteckigem Grundriß mit Zwiebelhaube als Abschluß. Der Turm ist mit vier Rundbogenschallöffnungen mit Balustraden gegliedert.

An der Kirchenrückwand befindet sich in einer Nische der in Ton modellierte Kopf des Apostels Judas Thaddäus, geschaffen vom Bregenzer Barockbildhauer Franz Anton Kuen.

Steckbrief

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Kirchplatz 3

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