Sammlung alter Musikinstrumente

Die Sammlung alter Musikinstrumente besitzt zahlreiche Instrumente, die von berühmten Musikern und Komponisten gespielt wurden. Auf dem Gebiet der Renaissance-Instrumente ist sie die bedeutendste Sammlung der Welt. Ihre Bestände stammen aus Habsburgischem Besitz; sie werden durch Ankäufe, Schenkungen und Leihgaben kontinuierlich erweitert.

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Violine

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Wie aus einem im Instrument angebrachten handschriftlichen Zettel hervorgeht, handelt es sich um die Violine von Leopold Mozart. Dieser stand zunächst als Geiger, ab 1757 als Hofkomponist und ab 1763 als Vizekapellmeister im Dienst des Salzburger Fürsterzbischofs. Als Mann von umfassender musikalischer und geistiger Bildung legte er durch seine fundierte Erziehung den Grundstein für den späteren Erfolg seines Sohnes Wolfgang Amadeus Mozart. Das Instrument wurde möglicherweise von Simon Johann Havelka in Linz gefertigt und später mit Monturteilen aus Elfenbein versehen.

Doppelgitarre

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Spielt man auf einer Gitarre in Tonarten, die von der Grundstimmung weiter entfernt sind, so bereitet dies in zunehmendem Maße Schwierigkeiten. Alexandre Voboam löste dieses Problem auf originelle Art, indem er der gewöhnlichen Gitarre eine um eine Terz höher gestimmte anfügte, wodurch sich der Spieler den zeitraubenden Wechsel zwischen zwei Instrumenten erspart. Die Doppelgitarre ist in dieser Konzeption einmalig und besticht durch den aus Elfenbein- und Ebenholzteilen hergestellten Schnurrand sowie die feine Ausarbeitung der beiden Stufenrosetten.

Hammerflügel

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Die Firma Bösendorfer, deren Gründung durch Ignaz Bösendorfer im Jahre 1828 erfolgte, beauftragte anläßlich des Firmenjubiläums den Architekten Josef Frank mit der Gestaltung eines sogenannten "Ausstattungsflügels". Im Arbeitsbuch der Firma ist das Instrument als "Jubiläumsklavier" bezeichnet. Die Präsentation des Klaviers erfolgte im Oktober 1928 in den Firmenräumen in der Canovagasse.

Steckbrief

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