Neue Burg

Der monumentale Trakt der Hofburg am Heldenplatz birgt die Hofjagd- und Rüstkammer mit den berühmtesten Waffen der Welt, die man ihren historischen Besitzern aus der europäischen Hocharistokratie zuordnen kann. Kunstvoll verzierte Harnische, Jagd- und Prunkwaffen, kostbare Textilien und Sättel berichten von hochpolitischen Ereignissen und festlichen Turnieren. Die im internationalen Vergleich herausragende Sammlung alter Musikinstrumente bietet einen beinahe lückenlosen Überblick über die historische Entwicklung der Musikinstrumente und die Musizierpraxis in Österreich zur Zeit der Habsburger. Im Ephesos Museum zeugt das sog. Partherdenkmal, das bedeutendste Relief der römischen Zeit in Kleinasien, von Größe und Glanz der antiken Stadt Ephesos.

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Foto: Neue Burg, Aussenansicht

Hofjagd- und Rüstkammer

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Foto: Neue Burg, Stiegenaufgang

Man geht vorbei an Prunkharnischen, der teuersten Variante modischer Kleidung, lernt Spielarten von Hieb-, Stich- oder Feuerwaffen und die in ausgefeilter Technik hergestellten Turnierausstattungen kennen. Die hohe handwerkliche und künstlerische Qualität der Stücke beruht auf dem Repräsentationsanspruch der ehemaligen Besitzer: Nahezu alle westeuropäischen Souveräne vom 15. bis ins frühe 20. Jahrhundert sind mit Objekten vertreten. Anhand von maßgeschneiderten Rüstungen lassen sich Statur und Größe so manches Protagonisten der europäischen Geschichte rekonstruieren. Keine andere Rüstkammer der abendländischen Welt kann mit einer solchen Dichte an qualitätvollen und lückenlos dokumentierten Stücken aufwarten.

Sammlung alter Musikinstrumente

Weltweit unübertroffen sind Zustand, Anzahl und Vielfalt der Objekte: Lauten, Violinen – als ganz besondere Rarität ein Exemplar aus dem Besitz Leopold Mozarts –, Jagdhörner, Posaunen, Gitarren, Kesselpauken und Hammerflügel. Jeder der zwölf Sammlungssäle ist einer musikhistorischen Epoche (Spätrenaissance und Barock sind besonders dicht vertreten) oder einer Musikerpersönlichkeit zugeordnet. Einen authentischen Eindruck vom Klang dieser historischen Instrumente gewinnen Sie über das moderne Audio-Guide-System, mit dem zahlreiche Musikbeispiele aus Werken großer Komponisten zu hören sind. Eine weitere Besonderheit der Sammlung alter Musikinstrumente bilden einige Nachbauten von Originalinstrumenten, die der Besucher auch anspielen kann.

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Foto: Sammlung alter Musikinstrumente

Ephesos Museum

Die Ausgrabungen auf dem Gebiet der antiken Stadt Ephesos, die mit dem Artemistempel eines der Sieben Weltwunder besaß und in römischer Zeit zur Hauptstadt der Provinz Asia aufstieg, werden seit 1895 von österreichischen Wissenschaftlern geleitet. Bis 1906 gelangten aussagekräftige Fundstücke in die kaiserliche Antikensammlung: Säulen, Kapitelle, Mosaike, die Skulptur eines griechischen Athleten und das Relief einer Amazone, Leuchter aus Bronze und Relikte antiker Souvenirliebe. Ein detailliert ausgeführtes Stadtmodell rundet den Einblick in Charakter und Bedeutung der antiken Stadt ab. Prunkstück des Ephesos-Museums ist das sog. „Parthermonument“. Die monumentale Reliefserie war möglicherweise Teil eines hellenistischen Altares.

Öffnungszeiten

Mi. – So., 10:00-18:00

Eintrittspreise

Neue Burg inkl. Kunsthistorisches Museum
Erwachsene 12,- Euro
Ermäßigt 9,- Euro
Gruppen ab 10 Personen 8,- Euro pro Person

Kombitickets

SCHÄTZE DER HABSBURGER:  18,00 Euro
Kunsthistorisches Museum • Neue Burg • Schatzkammer

JAHRESKARTE:  29,00 Euro
Kunsthistorisches Museum • Neue Burg • Schatzkammer • Wagenburg • Schloss Ambras • Museum für Völkerkunde • Österreichisches Theatermuseum

Info: Tel. +43 1 525 24- 0 • tourist@khm.at

Steckbrief

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Heldenplatz

EUR 12,00 - Neue Burg inkl. Kunsthistorisches Museum
Mittwoch - Sonntag
10:00-18:00
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