Museum im Schottenstift

Das Wiener Schottenstift auf der Freyung zählt zu den bedeutendsten Benediktinerklöstern in Österreich. Schon im 15. Jahrhundert entwickelte sich das Schottenstift zu einem Zentrum des Wiener Geistes- und Stadtlebens. Die Regierungszeit des Barockabtes Carl Fetzer (1705–1750) wurde eine wirtschaftliche und kulturelle Hoch-Zeit. Die 1826–1832 von Josef Kornhäusel gestaltete Prälatur beherbergt heute das »Museum im Schottenstift«.

Die Sammlung

Neben einer umfangreichen Sammlung von Gemälden, Möbeln, Tapisserien, Paramenten und liturgischen Geräten und Gewändern, zeigt das Museum Schottenstift eine eindrucksvolle Dokumentation der Stiftsgeschichte.

Der Hochaltar der ursprünglich gotischen Stiftskirche wurde um 1640 entfernt. Heute ist der Altar des »Wiener Schottenmeisters«, entstanden von 1469 bis 1480, ein Hauptwerk spätgotischer Malerei in Österreich und Mittelpunkt des Museums im Schottenstift.

 

Im Schottenstift findet der interessierte Besucher neben bedeutenden religiösen Gemälden (u.a. von Peter Paul Rubens, Jan Cossiers und Giovanni Battista Pittoni), Portrait- und Landschaftsmalerei des 17. und 18. Jahrhunderts (u.a. von Johann Christian Brand, Christian Seybold, Christoph Paudiss und Simon de Vos) und Wiener Biedermeiermalerei von Johann Baptist Drechsler, Johann Knapp, Thomas Ender und Johann Peter Krafft. Werke der niederländischen und österreichischen Stillebenmalerei des 17. und 18. Jahrhunderts ergänzen die wertvolle Privatsammlung.

Steckbrief

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Freyung 6

Donnerstag bis Samstag 11.00 bis 17.00 Uhr. An Feiertagen geschlossen.
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