Dort, wo heute ein Teil des neuen "Congress Casino“ steht, befand sich einstens das "Theresienbad“. Vor diesem Bad erstreckte sich der kleine "Theresiengarten“, aus dem der "Stadtpark“ und später der "Kurpark“ entstand. Dieser Park reichte damals im Osten bis etwa zum heutigen Park-Café und dem Undinebrunnen, im Norden bis zur Hauptstiege, und wurde im Westen von dem nicht mehr bestehenden Theresien- und Ursprungsbad begrenzt.

Unter Bürgermeister Franz Maynolo (1785-1795) wurde auf Anregung vom Stadtsyndikus Johann Georg Grundgeyer (1733-1805) der Gärtner Jean Baptist Barbé von der Herrschaft Vöslau mit der Gestaltung des Parkes betraut, der im Jahr 1792 der Öffentlichkeit übergeben werden konnte.

Dieser kleine, bescheidene Park, Urzelle des heutigen prachtvollen Kurparks, erlangte in der Biedermeierzeit Weltberühmtheit.

Im Jahr 1894 entstand der heute noch in Verwendung stehende Musikpavillon und das Park-Café. Zur Eröffnung der seit 1902 in Betrieb stehenden Wasserleitung wurde am 1. Juli 1903 der Undinebrunnen in Betrieb genommen. Zahlreiche Denkmäler verschönern den Park, wie etwa der Beethoventempel (1926/28), das Grillparzer-Denkmal (1899), das Kaiser-Josef-Denkmal (1899), das Lanner- und Strauß-Denkmal (1912), die Blumenuhr (1928/29), um nur einige zu nennen.

Steckbrief

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Kurpark

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