Klangraum Krems Minoritenkirche

Kirche

Die aus dem 13. Jahrhundert stammende Minoritenkirche Stein, eine der ältesten Bettelordenskirchen nördlich der Alpen, ist seit dem ausgehenden 18. Jahrhundert säkularisiert. Seitdem wurde die gotische Kirche vielfältig genutzt: als Salzdepot, als Tabakwarenlager oder  als Rüsthaus der freiwilligen Feuerwehr Stein. Seit Anfang der 90er Jahre des 20. Jahrhunderts fungiert der wunderbar atmosphärische Raum, der mit Wandermalereien aus dem 14. Jahrhundert geschmückt ist, als „Kunstraum“ (zunächst als Ausstellungsraum der „Kunsthalle Krems“).

Musik- und Klangkonzepte

Unter Berücksichtigung der akustischen, architektonischen und spirituellen Vorgaben werden seit Bestehen der Kunsthalle Krems 1992 speziell auf die Charakteristik der Minoritenkirche abgestimmte Musik- und Klangkunstkonzepte entwickelt. Es entstehen Konzerte bzw. Projekte, die sich besonders auf die vorgegebenen Komponenten beziehen: zum Teil avancierte Positionen der Gegenwartsmusik, die die tradierte Form der Rezeption im klassischen Konzertsaal hinter sich lassen und den Raum selbst als musikalischen Parameter integrieren.

Mit der Übernahme des Kirchenraumes in die NÖ Festival-Ges.m.b.H (2002) und der anschließend erfolgten Renovierung und Adaptierung der Bausubstanz wurden die Möglichkeiten der Programmgestaltung entscheidend erweitert.

Der Klangraum Krems - Minoritenkirche produziert und präsentiert Aufführungen auf internationalem Niveau: raumbezogene Arbeiten, Installationen, Performances, zeitgenössische Musik und Klangkunst, konzentriert auch in verschiedenen Veranstaltungszyklen bzw. Festivals wie "IMAGO DEI- Musik zur Osterzeit" und "KONTRASTE - Seltsame Musik". Darüber hinaus kann dieser Raum für vielfältige Ereignisse angemietet werden.

Steckbrief

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Minoritenplatz 4

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