Hammer, Mühle und Weberei im Naturpark NÖ Eisenwurzen

Die lange kulturelle Entwicklung im Zusammenspiel von Eisen, Holz und Wasser sind die besonderen Vorzüge der Gemeinde Hollenstein/Ybbs an der NÖ Eisenstraße, dem Hauptort des Naturparparks NÖ Eisenwurzen.

Die Gugermühle

Die "Guger Mühle" ist in den Sommermonaten jeden Sonn- und Feiertag von 11.00 bis 17.00 Uhr für die Besucher geöffnet. Unternehmen Sie mit Ihrer Familie einen gemütlichen Spaziergang von Hollenstein an der Ybbs aus Richtung Königsberg (Güterweg Thomasberg), ca. 1,5 km zur "Guger Mühle". Besichtigen Sie dort das seit 1820 bestehende und 1957 zu eine Sägemühle erweiterte Kulturgut. Die Mühle wurde in den letzten Jahren von Herrn Leander Heigl in liebevoller Weise zu einem Schmuckstück renoviert und wieder betriebsfähig gemacht.

Bei einem Glaserl Most können Sie dann in ruhiger und gemütlicher Umgebung die Seele baumeln lassen. Während der Wochentage bitten wir um Anmeldung unter der Nummer: +43 (0)7445 419. Die Familie Schnabler freut sich auf Ihren Besuch.

Der Wentsteinhammer

Die Eisenstraße führte von der Steiermark kommend über die Mendling nach Lassing und von dort über den Hofberg in das Hammerbachtal. In Hollenstein an der Ybbs zweigte eine Straße nach Weyer (Ennstal) ab und die ander führte durch das Ybbstal (Opponitz, Ybbsitz, Waidhofen/Ybbs).

Zur Zeit können Sie noch die Überreste von 4 (Hof-Hammer, Wentstein, Pfannschmiede, Treffenguthammer) der 16 entlang des Hammerbaches einstmals bestandenen Hammerwerke besichtigen, z. B.: einen der letzten noch sichtbaren Hämmer, den "Wentsteinhammer" an der Eisenstraße von Hollenstein an der Ybbs Richtung Lassing gelegen. Der überdachte Rast- und Grillplatz lädt ein zu einem "Picknick" in wildromantischer Gegend (Stellplatz für 2-3 Wohnmobile).

Der Treffenguthammer

In diesem Gebäude befinden sich die Hammerschmiede und die Zwergenschmiede, wo die Kinder spielend das Schmieden entdecken und eigene Werkstücke basteln können.
 
Natürlich dürfen in der Schmiede auch Erwachsene ihr handwerkliches Können unter Beweis stellen.

Das lebende Webereimuseum

Das Museum vermittelt lebendig und anschaulich die Geschichte der Heimweberei im Ybbstal. Gezeigt werden verschiedene Handwebstühle (die heute noch von Schülerinnen benutzt werden), textile Rohstoffe, Bindungsarten und fertige Produkte. Eine Tondiaschau über Schülerinnen und Absolventinnen der Fachschule, Hörproben mit verschiedenen Aufnahmen (Weberlieder, Erzählungen von Weberinnen) ergänzen die Ausstellung. An einem "Besucherwebstuhl" kann man selbst das Weben ausprobieren. 3 Räume mit insgesamt ca. 200 qm und 170 ausgestellten Objekten.

Info
Landwirtschaftliche Fachschule Unterleiten
Dornleiten 1
3343 Hollenstein an der Ybbs
Tel: 0664/7840012 oder 07445/204
Fax: 07445/476

Steckbrief

Naturpark NÖ Eisenwurzen (6 Angebote & Ideen)
Thomasberg

Transparent Transparent Transparent