Hallstattzeitliches Museum Großklein

Das Museum, ehemals ein Stall, wurde 1990 eröffnet und in den Jahren 1999 bis Anfang 2003 durch einen Zubau erweitert. Es besitzt nun inklusive dem ebenfalls ausgebauten Dachgeschoss vier Ausstellungsräume. Im Dachgeschoss ist auch ein liebevoll gestalteter Kinderraum untergebracht, der Eltern einen ungestörten Museumsbesuch ermöglicht.

Zwei Dauerausstellungen laden zum Besuch ein

Die Ausstellung Erde - Feuer - Eisen wenn Gräber erzählen.... vermittelt einen geschichtlichen Überblick über die Region um Großklein und präsentiert Funde und Befunde der Region aus etwa fünfeinhalb Jahrtausenden.

Eine zweite Ausstellung zum Thema "Vom Faustkeil zur Eisenaxt. 200.000 Jahre Werkzeuggeschichte" widmet sich der Entwicklung der Werkzeugtechnologie von der Altsteinzeit bis in die Eisenzeit.


Hallstattzeitliches Gehöft

2003 und 2004 führten das Hallstattzeitliche Museum Großklein und die Marktgemeinde Großklein in Zusammenarbeit mit dem Vienna Institute for Archaeological Science (VIAS) experimentalarchäologische Hausrekonstruktionen durch. Sie erfolgten nach archäologischen Befunden vom Burgstallkogel selbst sowie von anderen eisenzeitlichen Fundstellen im südostalpinen Raum.

Sulmtalnekropole

Die mit der prähistorischen Siedlung am Burgstallkogel zeitgleiche Sulmtalnekropole (Nekropole = altgriechisch "Totenstadt"), umfasste einstmals wohl an die 2000 Grabhügel (lateinisch "tumuli"). Die heute noch mehr als 700 erhaltenen Tumuli am Burgstallkogel stellen das größte hallstattzeitliche Hügelgräberfeld des Ostalpenraums dar. In ihrem Ursprung reicht die Nekropole noch in die späte Urnenfelderzeit zurück.

Die Prähistorische Höhensiedlung am Burgstallkogel

Bei archäologischen Grabungen auf der Burgstallkuppe in den achtziger Jahren des 20. Jahrhunderts wurden zahlreiche Hausgrundrisse, Herdstellen und Abfallgruben aufgedeckt, die das Bild dicht verbauter Siedlungsterrassen vermitteln. Von besonderem Interesse ist der Nachweis eines senkrechten, 3,70 Meter breiten Gewichtswebstuhles. Dieser stellt den bisher größten früheisenzeitlichen Senkrechtwebstuhlfund Mitteleuropas dar und ermöglichte die Herstellung von etwa drei Meter breiten Textilien.

Die Fürstengräber von Kleinklein

In der Sulmtalnekropole werden insgesamt vier Grabhügel als Fürstengräber bezeichnet. Sie unterscheiden sich von den übrigen durch ihre stattliche Größe, ihre exponierte Lage und ihr reiches Grabinventar.

Öffnungszeiten Museum

02.04.2011 bis einschließlich 01.11.2011 von Mittwoch bis Sonntag 10 bis 12 Uhr und 14 bis 17 Uhr, auch an Feiertagen.

Führungen sind nach vorheriger Vereinbarung auch zu anderen Zeiten möglich.

Kontaktieren Sie uns unter:
Tel: +43 (0) 664 2714414 (Susanne Niebler, Kustodin)

Eintrittspreise

Erwachsene, einzeln Euro 4,-
Erwachsenenermäßigungskarte (in Gruppe ab 10 Personen) Euro 3.-

SchülerInnen, Studierende, PensionistInnen, Lehrlinge, Präsenz- und Zivildiener, Behinderte (alle unter Vorlage eines Ausweises) Euro 2,-

SchülerInnen im Klassenverband Euro 1,50

Kinder bis 6 Jahre gratis

Familienkarte (2 Erwachsene mit schulpflichtigen Kindern) Euro 9,-

Sonstige (Presse, ReiseleiterInnen und AutobuslenkerInnen) gratis

Steckbrief

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Großklein 9

EUR 4,00 - Erwachsene
02.04.2011 bis einschließlich 01.11.2011 von Mittwoch bis Sonntag 10 bis 12 Uhr und 14 bis 17 Uhr, auch an Feiertagen.

Führungen sind nach vorheriger Vereinbarung auch zu anderen Zeiten möglich.
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