Das Museum Mechanische Klangfabrik

„Das klinget so herrlich, das klinget so schön“ – diese Verse aus Mozarts Zauberflöte bezeichnen auch die überraschende Vielfalt an Musikautomaten der Haslacher Klangfabrik. Diese Schätze werden  erstmals wissenschaftlich und mit modernsten technischen Mitteln aufbereitet, der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. In stimmungsvollen Erlebnisräume eingebettet und mit der nötigen Portion Zusatzinformation erfährt der Besucher nicht nur musikhistorische und technische Details dieser klingenden Wunderwerke, sondern erfährt anhand augenzwinkernder Zitate und ausgesuchter Musikproben aus der Welt von gestern etwas von den Stimmungen und den  Unterhaltungsmöglichkeiten.

Unterhaltung auf Knopfdruck - Mechanisierung der Musik

Von der Affencombo zur Zwergenkapelle: Mechanische Musik meint Musik, die mit selbstspielenden Instrumenten und ohne Interpreten erzeugt wird. Schon aus der Antike werden uns Berichte über solche Musikautomaten überliefert. Glocken- spiele, Orgel- automaten, selbstspielende Klaviere, Kammspiel- instrumente bzw. Spieluhren bilden die wichtigsten Musikautomatengruppen.

Darf ich bitten?" - Tanzrhythmen aus der Konserve

(Tanz-)Musik auf Bestellung Orchestrien, Tanz- oder Jahrmarktsorgeln sowie Musikboxen erfreuten sich auch in Wirtshäusern und Tanzlokalen besonderer Beliebtheit. Sie stellten für viele die erste Begegnung mit dem Thema Musikautomat dar. Mit diesen technischen Wunderwerken verband man jedoch weniger einen hohen künstlerischen Anspruch, denn breitgefächerten Unterhaltungswert, den diese Gebrauchsmusik besaß.

"Herr Ober, noch an Kaffee und stölln´s bitt schön das Klavier ab!" - Künstlicher Orchesterklang

Erst mit der Hochblüte der bürgerlichen Salonkultur in den urbanen Zentren des späten 19. Jahrhunderts traten die mechanischen Musikautomaten ihren Siegszug an. Für das Amüsement eines zunehmend vergnügungssüchtigen Publikums wurden stets neue und noch originellere Kreationen auf dem Sektor der automatischen Musik auf den Markt gebracht.

Fräulein, zum Diktat" - Automatisierung im Büro

Lochkarten und Wachswalzen auch im Arbeitsalltag Die sich gegen Ende des 19. Jahrhunderts abzeichnende Chance, Klang mechanisch zu konservieren, hatte nicht nur Musikbegeisterte fasziniert. Bald wurden auch unterschiedliche Anwendungen in Büros oder Ämtern getestet. Thomas A. Edison, der selbst in seinen frühen Jahren als Telegrafist tätig war, steuerte mit seinem Diktaphon die Möglichkeit bei, Diktate auf Wachswalzen aufzuzeichnen. Das System der Lochkarten des Hermann Hollerith, mit denen viele mechanische Musikautomaten „gespeist” wurden, hatte - wenngleich abseits der Musik - auch die mechanische Datenverarbeitung beflügelt.

"Musik für alle Lebenslagen" - vom Ringelspiel bis zum Grammophon

Der Grund, warum den mechanischen Musikinstrumenten einst ein derartiger Siegszug beschert war, liegt im gesteigerten Unterhaltungsbedürfnis der Zeit Längst waren die Salons und Restaurants, die Ende des 19. Jahrhunderts in den Metropolen und den sich mondän gerierenden Sommerfrischedestinationen vom vergnügungssüchtigen Bürgertum erobert worden.

Zwischen Ringelspiel und Weihrauch - Panoptikum der Klangmaschinen

Bekanntheit erreichten die mechanischen Musikautomaten nicht nur in den Salons oder Wirtshäusern, sondern auch auf öffentlichen Plätzen - ob Markt- oder Rummelplatz. Hier gastierten gegen Ende des 19. Jahrhunderts die unterschiedlichsten „Musikmaschinisten”, die hier einer staunenden und vergnügungssüchtigen Menge die technischen und musikalischen Möglichkeiten ihrer selbstspielenden Instrumente vorführten, welche im Zuge der Industrialisierung in der Folge auch preisgünstiger und somit auch für jedermann erschwinglicher wurden.

Öffnungszeiten

Winterbetrieb von
2. November bis 31. März

Führungen nur nach Voranmeldung
(ab 10 Pers.)

Anmeldung: 0664/73636818

Fixe Führungen von
26. Dezember bis 9. Jänner

Do - So um 14 Uhr

Sommerbetrieb von 1. April bis 31. Oktober
Fixe Führungen für Einzelbesucher
Di - So 14 Uhr

Führungen für Gruppen nach Vereinbarung

Eintrittspreise

Eintrittspreise:

Ermäßigungen:

Erwachsene

€ 6

FamiliencardOÖ

-10 %

Schüler von
6 - 18 J.& Stud.

€ 4

Böhmerwaldcard

-10 %

Kinder
3 - 6 J

€ 2

Gruppenpreis

-10 %














Kinder (bis 6 J) in Begleitung der Eltern frei
Führungen ab 6 Personen Erw. € 2 - Kinder € 1

Steckbrief

+43 (7 ... anzeigen
Stelzen 16

EUR 6,00 - Erwachsene
Winterbetrieb von 2. November bis 31. März
Führungen nur nach Voranmeldung
(ab 10 Pers.)

Anmeldung: +43(0)728972300 oder 0664/73636818

Fixe Führungen in den Weihnachtsferien ab
26. Dezember

Di - So 14 Uhr
Silvester geschlossen!

Sommerbetrieb von 1. April bis 31. Oktober
Fixe Führungen für Einzelbesucher
Di - So um 14 Uhr

Führungen für Gruppen nach Vereinbarung jederzeit möglich!
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