Das Bergbaumuseum Klagenfurt

Das Bergbaumuseum und die Montan Gesellschaft Kärnten sind seit 7. Februar 2000 im Besitz des immerwährenden und kostenfreien Nutzungsrechtes an der Rosthorn-Gruft am Friedhof St.Ruprecht in Klagenfurt.

 

Das Museum ist in folgende Abteilungen gegliedert:

Montangeschichte Kärntens

Kärnten, seit dem Mittelalter bekannt als „reich an armen Lagerstätten“, betreibt heute – mit wenigen Ausnahmen - kaum mehr Bergbau. Zu hoch wären die Lohnkosten für ausgebildete Bergleute und zu gering der Ertrag an Bodenschätzen.

Dass die heutige Situation in Kärnten nicht immer so war demonstriert im Museum eindrucksvoll eine Landkarte, auf der eine unvollständige Anzahl an heimischen Bergbauen und Schurfbetrieben verzeichnet ist. Von der Karte selbst ist fast nichts zu sehen, hunderte Eintragungen überlagern das Kartenwerk.


Mineralogie

Das Bergbaumuseum leitet seinen Bekanntheitsgrad nicht nur aus der Tatsache ab, dass es über eine der umfassendsten Sammlung am mineralogischen Sektor verfügt, sondern ist mit dieser Sammlung auch als ein Ort der Kraft in aller Munde. Die Wirkung der Präsentation der Mineralien in der geheimnisumwitterten Dunkelheit der Stollen ist in der Tat beeindruckend.

Paläontologie / Erdgeschichte

In der paläontologischen Abteilung werden die versteinerten Reste von Tieren und Pflanzen (Fossilien) aus vergangenen Erdzeitaltern präsentiert. Klarheit über die stammesgeschichtliche Entwicklung der Lebewesen bis zu den heutigen Formen zu schaffen ist das Hauptziel der Paläontologie (Erdgeschichte).

Die paläontologische Abteilung des Klagenfurter Bergbaumuseums zeigt Fossilien aus aller Welt und ist nach Erdzeitaltern chronologisch gegliedert.

Barbara Kapelle

Barbara –
Märtyrin und Schutzheilige

Ein kleiner Bereich im Museum beschäftigt sich mit der Schutzheiligen der Bergleute, der Hl. Barbara.

Mittelpunkt ist die 1996 durch den damaligen Diözesanbischof Dr. Egon Kapellari eingesegnete Kapelle mit der Hl. Barbara, einem Abguss der gotischen Statue aus der Kirche Hochfeistritz auf der Saualpe.  Dieser lebensgroßen figuralen Darstellung räumlich gegenüberliegend wird das Leben der Schutzheiligen und ihre Bedeutung für die Bergleute erzählt. 
Verwendet wurde dafür die deutsche Übersetzung des griechischen Textes des Codex Vaticanos 866 aus dem 11. Jahrhundert. Diese Legende, vermutlich die älteste ihrer Art, gibt Einblick in das absolut tragische Leben und Sterben der Märtyrin.

Bunkergeschichte

Abteilung in Arbeit
Zugänglich erst ab 1.4.2009

Einem Führerbefehl Folge leistend, errichtete die Stadt Klagenfurt im Auftrag der Gauleitung zum Schutz der Zivilbevölkerung ab 1942 mehrere Bunker-Anlagen. Als Standort für die beiden räumlich größten wurden Steinbrüche am Kreuzbergl gewählt.

Die ursprüngliche Bezeichnung des heutigen Bergbaumuseums war „LS Hangstollen Kreuzbergl – Einsiedler“. Mit dem Stollenvortrieb beschäftigt waren lt. Zeitzeugen-Befragung etwa 40 italienische Bergleute und britische Kriegsgefangene, die in Doppelschichten zu je 8 Stunden täglich außer sonntags arbeiteten.

Besucherwerkstatt - GOLDSCHMIED

Besucherwerkstatt - VERGOLDER und RESTAURATOR

Felsenhalle

In der Felsenhalle finden regelmäßig Sonderausstellungen und Veranstaltungen statt.

Öffnungszeiten

Museum:
1. April bis 31. Oktober 2007
täglich 9 bis 18 Uhr

Felsenhalle:
siehe Ausstellungen und Veranstaltungen



Eintrittspreise

Erwachsene 5.00
Erwachsene in Gruppen 4.00
Erwachsene mit Kärnten Card 4.00
Pensionisten 4.00
Schüler / Studenten kostenlos
Schüler / Studenten mit Kärnten Card kostenlos
Schüler in Gruppen kostenlos
Gruppenbegleiter kostenlos


Führungen für Gruppen (10 Personen) kostenlos
alle Preise inkl. 10 % MWSt.

Steckbrief

+43 (0 ... anzeigen
Prof. Dr. Kahler - Platz 1

EUR 5,00 - Erwachsene
Transparent Transparent Transparent