Burg Taggenbrunn

...ein faszinierender Bau aus dem frühen Mittelalter.

...Schauplatz historischer Ereignisse über 1000 Jahre lang.

Tauchen Sie ein in den Alltag längst vergangener Zeit und spüren Sie den Zauber des Mittelalters.

 

Zu den schönst gelegenen Burgen in Kärnten, zählt Taggenbrunn. Es ist sicherlich auch der herrliche Rundblick der fasziniert; von der Petzen bis zum Dobratsch, den Karawanken und Julischen Alpen, vom Magdalensberg über die Saualpe bis zu den Wimitz- und Kraigerbergen und der Gerlitze reicht das Auge. Auf Taggenbrunn ist es irgendwie das Urtümliche, das trotz Ausbaus zum Restaurant und Burggaststätte, in den alten Mauern verhaftet geblieben ist und das dem Besucher auf Schritt und Tritt zum Bewußtsein kommt. Die grauen Wehrmauern mit ihren mächtigen Diabasbruchsteinen, die gewaltigen Bastionen und Türme, die kleinen Tavernenfenster mit den Blumen davor und das dunkelbraune Gebälk der Stuben und Saaldecken.

Urwüchsig sind aber auch die heimischen Besucher des Burgrestaurants, die besonders dann auffallen, wenn die Fremdenverkehrssaison zu Ende geht und der Fremdenstrom verebbt. Dann fallen sie ins Auge, die Jäger, fahrenden Sänger und Ritter, die auf ein Bier oder einen Schnaps auf Taggenbrunn zukehren.

Es ist aber auch die übrige Bevölkerung der Umgebung in ihrer bunten Zusammensetzung, die Taggenbrunn an schönen Herbstnachmittagen zu einer Erfrischung oder Stärkung, gerne einen Besuch abstattet.

Wer das andere Kärnten sucht - nicht jenes der Diskotheken und Nobeletablissements, sondern das, wo Kärnten noch Kärnten ist, der sei herzlich eingeladen, das alte Taggenbrunn zu besuchen. Ein frischer Trunk zum Kärntner Glunden-Kasbrot oder Kärntner Kasnudeln und zum Abschluss noch an guaten Kärntner Reinling, serviert, von einem feschen Dirndl.

 

Für Kulturinteressierte gibt es auf Burg eine Vielzahl von Veranstaltungen. Dies sind nicht nur unsere vielerorts bekannten Ritterfeste, historischen Zeltlager sondern dazu zählen auch Zauberabende, Konzerte, musikalische Präsentationen, Theateraufführunge uvm.

 

Was Sie auf Burg Taggenbrunn alles finden:

  • Restaurant - tgl. geöffnet
  • Ritteressen
  • Seminarraum
  • Meditationsraum
  • Candle Light Dinner für Verliebte
  • Bogen schießen
  • Avalonia - spirituelle Lebensbegleitung
  • Human Energetikerin
  • Castello - Kinderanimation

Gerne richten wir Ihre Feierlichkeiten aus:

  • Ritteressen
  • Geburts- oder Jahrestage
  • Taufen oder Firmungen
  • Hochzeiten
  • Firmenfeiern
  • Weihnachtsfeiern
  • uvm...

Taggenbrunn liegt direkt bei St. Veit an der Glan und St. Georgen am Längsee. Darüber hinaus ist es nur ein Katzensprung vom Wörthersee.

Geschichte

Durch eine Schenkung Ludwigs des Deutschen 860 kam Salzburg in den Besitz der Gegend. Taggenbrunn wurde auf den Überresten einer keltisch-römischen Ringwallsiedlung (6. Jahrhundert vor Christus) im 1. Drittel des 12. Jahrhundert von Tagenus von Pongau im Auftrage des Erzbistums Salzburg erbaut. Erstmals ist Taggenbrunn 1142 urkundlich erwähnt (Rahuinus de Takkenbrunnen), ausdrücklich als Burg bgennant 1240 (Castrum). In der Fehde zwischen dem Salzburger Erzbischof und Philipp von Spannheim, in die auch Herzog Ulrich der III. von Kärnten zugunsten seines Bruders Philipp eingriff wurde die Burg1258 zerstört und 1268 wieder aufgebaut.

1308 fällt Kärnten an Habsburg und Friedrich der III. (der Schöne) beruft Ottokar von Liechtenstein zum Hauptmann von Kärnten. Salzburg räumt diesem Taggenbrunn als Wohnsitz ein. Kärnten wird von Taggenbrunn aus regiert.

1479 öffnet Erzbischof Bernhard von Keutschach den Ungarn, mit denen er gegen Friedrich dem IV verbündet war, die Feste Taggenbrunn, die anschließend von der kaiserlichen Truppe zerstört wird.

Bis 1494 verbleibt Taggenbrunn in kaiserlichem Besitz. Zu diesem Zeitpunkt gibt Friedrichs Sohn, Maximilian der I., Taggenbrunn wieder an das Erzbistum Salzburg.

Von 1497 bis 1503 moderne Befestigung unter Erzbischof Leonhard von Keutschach, sowie Errichtung der Wirtschaftsgebäude. Salzburger Hauspfleger und Amtsleute saßen auf Taggenbrunn bis 1692. 

Als durch den Reichsdeputationshauptschluß 1803 Salzburg als souveränes Fürstentum zu bestehen aufhörte, fiel Taggenbrunn an Österreich und wurde Staatsdomäne. Seit Anfang des 19. Jahrhunderts war Taggenbrunn bereits eine Ruine.

Seit Anfang 2009 steht die Burg unter neuer Führung.  In einem mehrjährigen Stufenplan, will der neue Burgvogt, Gerhard Kovacic, der Burg wieder neues Leben einhauchen.

Steckbrief

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Taggenbrunn 11

- Burg frei zugänglich
Burg ganz jährig geöffnet
Mai-September: 10:00 bis 21:00 Uhr
Oktober-April: 11:00 bis 20:00 Uhr
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