Burg Liechtenstein

Auf dem Felsenrücken aufgebaut ragt heute neben der romanischen Burgkapelle gegen Westen das trutzig aufragende Wohngebäude mit dem dominierenden und markanten Westturm, genannt Heinrichturm, auf. Bauherr der ersten Wehranlage welche um 1130 errichtet wurde, ist Hugo von Petronell, ein Gefolgsmann der Diepoldinger, der Markgrafen Cham und Vohburg. Er nannte sich ab Fertigstellung der Burg  „von Liechtenstein“ und ist der Stammvater der fürstlichen Familie Liechtenstein. Daher ist die Burg die Namensgebende „Stammburg“ der Fürsten von Liechtenstein.

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Die Burg mit ihren bewehrten und mächtigen Mauern und Türmen, gleichzeitig mit den zierlichen Aufsätzen, gibt heute noch ein großartiges Denkmal mittelalterlicher Bau,- und Befestigungskunst und gibt ebenso Zeugnis des Repräsentationswillen der Liechtensteinischen Fürsten. Eindrucksvolle Blicke in die Ferne erhält man vom Nordbalkon der Burg  über das gesamte Wiener Becken bis nach Bratislava

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Im Hauptgeschoß und der Unterburg sind große Teile noch romanisches Mauerwerkes vorhanden und zu besichtigen. Mächtige Balkendecken, Waffen, Möbel entsprechen der Vorstellung des Historismus des 19. Jahrhunderts und sind im Saal und den Wohnräumen zu besichtigen.  Im Saal selbst befindet sich noch eine original erhaltene Bettnische aus der Romanik.

Die Burgkapelle St. Pankratius

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Ein Kulturjuwel besonderer Art  ist die einmalige romanische Burgkapelle. Unter Hugo von Petronell -Liechtenstein um 1130 errichtet und dem Heiligen Pankratius geweiht, dient dieser einmalige Sakralraum, auch heute noch religiöser Andacht.

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In der Kapelle befindet sich eine Rötelzeichnung, die Darstellung der Kreuzigung Christi mit Maria und Johannes unter dem Kreuz stehend, aus der Mitte des 13. Jahrhunderts. Diese Kostbarkeit gibt der Burgkapelle noch einen besonderen kulturhistorischen Aspekt. Vom Kapellenturm, dem Ostturm der Burg, läutet täglich die Burgglocke, welche von Fürstin Gina v.u.z. Liechtenstein 1983 gestiftet wurde. Die Burgkapelle ist an hohen kirchlichen Feiertagen und Gedenktagen, für Gottesdienste und Andachten geöffnet.

Besucherinformation

Die Besichtigung der Burg kann nur mit einer Führung unternommen werden. Die Burgführung dauert ca. 60 Minuten. Eine Wartezeit bis zur nächsten Führung beträgt maximal 30 Minuten. Hunde haben keinen Zutritt!

Steckbrief

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Am Hausberg 2

Von März bis Oktober
09:00-16.00Uhr
(letzte Führung um 16:00Uhr)

Vom 3. November bis 19.Dezember
10:00-15:00
(letzte Führung um 15:00)

Am Karsamstag
12:00-16:00
(letzte Führung um 16:00)

Im Februar sind Führungen nur mit Voranmeldung möglich
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