Seit wann genau eine Kirche an dieser Stelle steht, ist unklar. Im Jahre 1990 wurde das Gotteshaus zur ersten Basilika des Burgenlandes erhoben.

Unter www.franziskaner.at können Sie in einer hervorragenden virtuellen Führung viele sonst nicht sichtbare Details des Gotteshauses und des Franziskanerklosters besichtigen.

Der mächtige einheitliche Barockbau wird von der Doppelturmfassade geprägt. Die dreigeschossigen Türme werden von Doppelzwiebelhelmen mit Laternen bekrönt. Der dazwischen liegende zweigeschossige Giebelrisalit ist leicht vorgezogen. Die Fassade ist durch flach gestufte Pilaster, im Erdgeschoss ionisch, oben korinthisch, gegliedert. Über dem Portal steht in einer Nische eine steinerne Madonna. Die Datierung „1240“ bezieht sich auf das legendäre Alter der Gnadenstatue. Den Fassadengiebel bekrönt ein hl. Erzengel Michael zwischen Engeln. Dem hohen Langhaus sind Seitenkapellen angebaut. Der stark eingezogene Chor mit flachem Schluss ist gleich hoch wie das Langhaus.

Innenraum

In ihrer Einheitlichkeit von Bau, Ausstattung und Einrichtung ist die Basilika der schönste barocke Kirchenraum des Burgenlandes. Überwölbt ist die Basilika von einer reich verzierten und bemalten Stichkappentonne. Der Hochaltar täuscht auf einer bemalten Holzwand in typisch barocker Manier einen mächtigen Marmoraufbau vor. Unter einem Baldachin steht im Zentrum die Gnadenstatue. Flankiert wird das gotische Werk von mächtigen Figuren der heiligen Könige Stephan und Ladislaus.

Kreuzweg auf den Kalvarienberg

Der künstlich angelegte Kalvarienberg an der Westseite der Basilika entstand um das Jahr 1685. Schneckenförmig windet er sich zu einem Plateau empor, aus dem eine kolossale steinerne Kreuzigungs-gruppe aus dem Jahre 1759 in den Himmel ragt. Die Kapellen zeigen in Steinreliefs Stationen der Leiden des Erlösers. Der Kalvarienberb befindet sich im Besitz der Stadtgemeinde Frauenkirchen

Steckbrief

Amtshausgasse 7

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