Kurzgeschichte des Stiftes 1084 stiftete der Edle Wernher und dessen Gattin Dietburga nach dem frühen Tod ihres einzigen Sohnes Gebhard die Burganlage und wandelten es in ein Kloster für regulierte Chorherren um. Die Salzburger Erzbischöfe übertrugen damals dem Stift ein Seelsorgegebiet an der damals ungarischen Grenze, in dem die Chorherren bis heute tätig sind. Die relativ kleine ursprünglich romanisch-gotische Klosteranlage fiel 1624 einem Brand zum Opfer und wurde im Laufe des 17. Jh.s durch einen großzügigen barocken Neubau ersetzt. Wie nur wenige andere Klöster kann Stift Reichersberg somit auf über 900 Jahre ununterbrochenen Bestehens zurückblicken.

Im 11. Jahrhundert wandelte der Adelige Wernher von Reichersberg seinen Besitz in ein Kloster um. Seither befindet sich seine Stiftung im Besitz der Augustiner Chorherren. Nach einem Großbrand im 17. Jahrhundert erhielten die Stiftsgebäude ihre heutige barocke Gestalt. Renoviert und zu einem kulturellen Zentrum des Innviertels geworden, präsentiert sich Reichersberg heute in neuem Glanz.

Klosterkirche - Stiftspfarramt

Die Mitfeier der Klostergottesdienste (Chorgebet) ist an den großen Feiertagen sowie in den Sommermonaten gewöhnlich öffentlich in der Stiftskirche zugänglich, in den Wintermonaten nach Vereinbarung ebenso jederzeit möglich.

Steckbrief

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Reichersberg 1

Besichtigung
Mittwoch und Sonntag, jeweils 15 Uhr, sonst. Gruppen nur gegen Anmeldung!
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