Altstadt Melk

Seit mehr als 1000 Jahren ist Melk ein geistliches und kulturelles Zentrum des Landes, zunächst als Babenbergerburg und dann ab 1089 als Benediktinerkloster, gegründet von Markgraf Leopold II.

Stift Melk

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Der Marmorsaal und die Bibliothek, Meisterleistungen barocker Raumkunst mit den berühmten Fresken Paul Trogers sind im Rahmen der Besichtigung des Stiftes ebenso zu sehen wie die Altane mit großartigem Ausblick auf die Donau und die Westfassade der Stiftskirche.

Die Pfarrkirche

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Schon in karolingischer Zeit dürfte sich auf oder am Stiftsberg eine von Salzburg errichtete Peterskirche befunden haben, auf die das Petruspatrozinum der Stiftskirche zurückgehen könnte.

Mit Ausnahme der barocken Maria Hilf-Kapelle hat der grau gefärbte Bruchsteinbau durchgehend gotische Stilmerkmale. Zwischen den zwei Strebepfeilern ist das bekannte Ölbergrelief angebaut.

Der heilige Koloman

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Vor dem Rathaus steht der Stadtbrunnen mit der bekrönenden Figur des hl. Koloman. Der Brunnen kam 1722 als Geschenk des Abtes Berthold Bietmayr in die Stadt, weil er nicht mehr in das barocke Konzept des Klosterbaus gepasst hatte. Der Heilige mit Pilgerhut und Pilgerstab steht auf einem aus vier wasserspeienden Delphinen gedrehten Postament im achteckigen Steinbassin.

Alter Brotladen

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Auf der Westseite des Rathausplatzes, an der Abzweigung der Sterngasse von der Hauptstraße, steht ein anmutiges, mit Holzschindeln gedecktes, kleines Haus mit zwei Rundtürmchen und romantischen Schlüssellochscharten. Das kleine malerische Häuschen aus dem 17. Jahrhundert wird Brotladen genannt. Die drei Bäcker von Melk hatten hier eine Verkaufsstelle, die sie gemeinsam und abwechselnd betrieben.

Haus auf dem Stein

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Den ehemaligen Turm aus dem 15. Jahrhundert hat man zu einem Wohnhaus umfunktioniert. In diesem romantischen "Lug in das Land", mit einem herrlichen Blick auf das Stift und die nächste Umgebung, hat sich der bekannte Melker Künstler Walter Prinzl (1891 - 1927) sein Atelier eingerichtet.

Die alte Post, schönstes Posthaus Österreichs

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Die reich geschmückte Fassade und das große Kuppeldach über dem vorspringenden Mittelteil fallen ins Auge. Das Gebäude wurde 1792 im Auftrag des Postmeisters Josef Freiherrn von Fürnberg vom Wiener Baumeister Franz Wipplinger erbaut. Die Fassaden zieren eingelassene Stuckrelieftafeln, die inhaltlich zur Poststation Bezug haben. Die Medaillons zeigen Darstellungen alter Postmeister, unter ihnen vermutlich auch das Porträt des Bauherrn selbst , sowie Merkur als Nachrichtenüberbringer.

Apotheke

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Die Apotheke ist ein im Kern aus dem 16. Jahrhundert stammendes Haus mit einer flachen, so       genannten Putzplattenauflage aus der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts.
Das Erdgeschoss hat eine  barocke Bänderung, in der die bemalten Holzläden der Auslagenöffnungen eine besondere Beachtung  verdienen.

Steckbrief

Stadtgemeinde Melk (2 Angebote & Ideen)
Rathausplatz 1

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