Altstadt Krems - UNESCO Weltkulturerbe

Krems zählt zu den ältesten Städten des Landes und wurde 995 erstmals urkundlich genannt. Hier begegnet man der mehr als tausendjährigen Geschichte auf Schritt und Tritt - auf Straßen und Plätzen, in alten Klöstern und Kirchen, Bürgerhäusern und Wehrbauten.

Ein Spaziergang durch Krems lohnt sich immer. Und danach laden Stadtcafés, Restaurants und Heurige zum Verschnaufen und Genießen ein.

Das Steinertor - Wahrzeichen der Stadt

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Bis ins letzte Drittel des 19. Jahrhunderts war die Stadt Krems von einem Mauerring umgeben. Dieser wurde ab der Mitte des vergangenen Jahrhunderts systematisch geschleift und auch drei bedeutende Stadttore abgetragen. Ein einziges Tor blieb erhalten, das Steinertor, heute das Wahrzeichen der Stadt.

Außen wird das Portal links und rechts von Trabantentürmen flankiert, die, wie das untere Stockwerk des Tores, aus dem späten Mittelalter stammen. Rechts neben dem Torbogen ist ein kleiner Wappenstein eingelassen. Er trägt die Devise Kaiser Friedrichs III., das A.E.I.O.U. und die Jahreszahl 1480 in römischen Zahlzeichen. Der Turmaufbau stammt aus wesentlich jüngerer Zeit, er ist barock und wurde in der Regierungszeit Maria Theresias errichtet.

Stadtpfarrkirche Krems

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Die Pfarre Krems geht auf eine Schenkung Kaiser Heinrichs II. von 1014 zurück und besaß zunächst als sogenannte "Mutterpfarre" eine beträchtliche Ausdehnung. Nach außen stellt sich die Kirche als strenger, frühbarocker Bau dar, die Inneneinrichtung stammt aber erst aus dem 18. Jahrhundert. Wesentlich war die Tätigkeit von Josef Matthias Götz ab 1733 und die Ausgestaltung der Kirch mit Deckenfresken. Sie stammen von Martin Johann Schmidt.

Rathaus

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Im Inneren des Rathauses befindet sich eine zweischiffige Halle, deren Gewölbe auf Säulen mit Renaissancekapitellen lastet. Das letzte Joch wurde später abgemauert und damit das Bürgermeister-zimmer geschaffen, dessen Säule das Datum 1549 trägt. Von hier gelangt man in einen kleinen Saal im Stil der Nachgotik (heute Sitzungs-zimmer), den man als "Ratsstube" bezeichnen könnte. Aus dieser Bauphase stammt auch der Rathauserker an der Südwestecke, gegen Landstraße und Kirchen-gasse, mit dem Datum 1548. Er gehört zum Besten, was in dieser bürgerlichen Renaissance in Krems geschaffen wurde.

Dreifaltigkeitssäule

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Nach Abbruch des sogenannten Burghofes wurde als Stiftung der Kremser Bürgerschaft 1738 diese Säule errichtet. Sie ist ein Werk von Josef Matthias Götz und nimmt in ihrer Bildsprache auf wesentliche Anliegen der damaligen Zeit Bezug.

Über dem Gebälk thront die Heiligste Dreifaltigkeit, den Mittelpunkt bildet eine Maria Immaculata. Auf der Sockelzone stehen die Figuren von Heiligen, die ein besonderes Patronat aufweisen: der hl. Veit (Stadtpatron), der hl. Johannes Nepomuk (Patron gegen Wassergefahr) und der hl. Karl Borromäus (Pestpatron).

Simandlbrunnen

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In der an Sagen und Geschichten so reichen Stadt Krems spielt die Figur des "Simandl" eine besondere Rolle. Mit diesem Begriff wird im bayerisch - österreichischen Sprachgebrauch ein Pantoffelheld bezeichnet.
Angeblich hätten die Kremser Bürgersfrauen eine derartige Dominanz über ihre Ehemänner gewonnen, dass sich diese in einer Simandlbruderschaft zusammen-geschlossen hätten. Diese Bruderschaft war natürlich nur eine Scherzvereinigung um einen Grund zum gemeinsamen Ausgehen zu haben und einmal im Jahr, am Fest des Apostel Simon ein Stiftungsfest zu feiern. Daher kommt auch der Begriff Simandl, was nichts anderes als "kleiner Simon" bedeutet.

Gozzoburg

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Sie gehört zu den wichtigsten frühgotischen Profangebäuden Österreichs und erhielt ihre entscheidende Ausformung nach der Mitte des 13. Jahrhunderts, als Ottokar II. Przemysl österreichischer Landesherr war. Damals entstanden die offenen Arkadenbögen mit einem darüberliegenden großen Versamm-lungssaal, deren elegante Doppelfenster leider bei der barocken Umgestaltung schwer in Mitleidenschaft gezogen wurden.

Ausführliche Informationen zur Gozzoburg finden Sie unter www.cusoon.at/gozzoburg

Pulverturm

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Dieser massive Rundturm bildet die Nordostecke der ehemaligen Stadtbefestigung und überragt damit die Stadtsituation, wenn man sich von Osten der Stadt nähert. Er könnte wegen seiner charakteristischen Lage als 2. Wahrzeichen von Krems bezeichnet werden. Als Teil der Stadtmauer stammt er aus dem ausgehenden 15. Jahrhundert (1477), doch war er ursprünglich flach gedeckt und diente als Batterieturm.

Kremser Landstraße

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Die Kremser Landstraße lädt zum Shoppen und Bummeln ein. Die ca. 1km lange Fußgängerzone ist beliebter Treffpunkt in Krems. Die zahlreichen Cafés und Restaurants laden zum Verweilen und Genießen ein.

Steckbrief

Magistrat der Stadt Krems (4 Angebote & Ideen)
Obere Landstraße 4

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