Altstadt Klagenfurt

Der besondere Reiz und die Schönheit dieser Stadt sind vielfältig. Auch im Bereich Kultur, Theater, Kleinkunst und Musik hat die "Kulturstadt im Süden" einiges zu bieten. Historisch Interessierte können die 800jährige Geschichte Klagenfurts beim Altstadtwandern Schritt für Schritt entdecken.

Vorwiegend italienische Baumeister prägten die 800 Jahre alte Altstadt mit ihren hervorragend restaurierten Renaissancebauten, ihren Innenhöfen, ihren Plätzen.

Lebendig...

Aber die Stadt ist nicht etwa Museum - sie lebt - und wie: Tägliche Bauernmärkte, quicklebendige Fußgängerzonen mit Designer Boutiquen ebenso wie Läden, Kaufhäusern, Cafes, Beisl'n, urigen Gasthäusern, Nobelrestaurants. Und hier im Süden versteht man auch zu feiern: zum Beispiel der große Silvesterkarneval in der Altstadt mit Trumbläsern, Musikgruppen, Glühwein und Sektständen - hier wird fröhlich und doch besinnlich der Jahreswechsel gefeiert.

Vor allem der zentrale Mittelpunkt der Stadt, der "Neue Platz" mit dem Wahrzeichen, dem steinernen "Lindwurm" und dem Renaissance-Rathaus, ist das ganze Jahr über belebt.

Das Rathaus, ehemals Palais Rosenberg, ist seit 1918 Sitz der Klagenfurter Stadtverwaltung. Zu den kunsthistorischen Kostbarkeiten zählt das repräsentative Stiegenhaus mit Säulen. Einst residierte hier die Fürstenfamilie Rosenberg, die das Gebäude im Jahr 1650 neu errichtete. Es diente durch Jahrhunderte für Empfänge und Feste, besonders wenn die Kaiserfamilie Habsburg Klagenfurt besuchte. 1660 fand hier die Erbhuldigung für Kaiser Lepold I. statt, 1728 war Kaiser Karl VI. zu Gast, 1745 war es Quartier für Kaiserin Maria Theresia und ihren Gatten Franz von Lothringen.

Kunsthistorisch bedeutend sind das alte Rustikaportal mit Rundbogen, Säulen und steinernen Kugeln aus Chlorit-Schiefer, die Renaissance-Erker an den Gebäudeecken. Ebenfalls noch aus dem 16. Jahrhundert stammt die doppelläufige Stiege mit steinernem Geländer aus Chlorit-Schiefer, die in den ersten Stock führt. Die breiten, niedrigen Stufen wurden von den edlen Herren, angeblich auch hoch zu Ross benützt.

Rathaus

Das Rathaus, ehemals Palais Rosenberg, ist seit 1918 Sitz der Klagenfurter Stadtverwaltung. Zu den kunsthistorischen Kostbarkeiten zählt das repräsentative Stiegenhaus mit Säulen. Einst residierte hier die Fürstenfamilie Rosenberg, die das Gebäude im Jahr 1650 neu errichtete. Es diente durch Jahrhunderte für Empfänge und Feste, besonders wenn die Kaiserfamilie Habsburg Klagenfurt besuchte. 1660 fand hier die Erbhuldigung für Kaiser Lepold I. statt, 1728 war Kaiser Karl VI. zu Gast, 1745 war es Quartier für Kaiserin Maria Theresia und ihren Gatten Franz von Lothringen.

Kunsthistorisch bedeutend sind das alte Rustikaportal mit Rundbogen, Säulen und steinernen Kugeln aus Chlorit-Schiefer, die Renaissance-Erker an den Gebäudeecken. Ebenfalls noch aus dem 16. Jahrhundert stammt die doppelläufige Stiege mit steinernem Geländer aus Chlorit-Schiefer, die in den ersten Stock führt. Die breiten, niedrigen Stufen wurden von den edlen Herren, angeblich auch hoch zu Ross benützt.

 

Haus Zur Goldenen Gans

Man sieht es dem Haus gar nicht an: Das Haus der "Goldenen Gans" an der Westseite des Alten Platzes ist das älteste urkundlich erwähnte Gebäude in Klagenfurt. Die Aufzeichnung datiert aus dem Jahr 1489. Damals hieß es noch "das Haus bei der Burkh". Es wurde als Absteigquartier des Kaisers geplant, 1498 schenkte Kaiser Friedrich III. das Gebäude der Stadt. Angeblich war dieser Bau das älteste Rathaus der Stadt. Vom Beginn des 17. Jahrhunderts bis 1877 diente es als Stadthaus der Freiherren von Dietrichstein.

Die "Goldene Gans" war übrigens das erste Haus im Zuge der Altstadtsanierung, bei dem die Innenhöfe entkernt, restauriert und der Öffentlichkeit zugänglich gemacht wurden (1975). Seinen Namen trägt es übrigens nach dem Hauszeichen, der Goldenen Gans, die heute wieder ober dem Eingangsportal thront. Bis 1892 war sie nur im Museum zu bewundern.

Dreifaltigkeitssäule und Pestsäule

Wenn die Pest gnädig an Klagenfurt vorüberziehen würde, bekommt Klagenfurt ein Mahnmal, schworen die Stadtväter. Durch strenge Abschottung der Stadt und hygienische Vorsichtsmaßnahmen waren 1680 in Klagenfurt auch kaum Pesttote zu beklagen. Zur Mahnung an den "Schwarzen Tod" wurde 1690 dann auch wirklich die Pestsäule errichtet. Allerdings war in den zehn inzwischen vergangenen Jahren auch genug passiert.

1683 wurde Wien von den Türken belagert und nach der Befreiung der Hauptstadt änderte sich der Charakter des Mahnmal-Entwurfs. Die Pestsäule wurde auch zur Siegessäule. An der Basis erinnert sie an die Pestzeit, bekrönt wird sie vom besiegten Halbmond, über dem das christliche Kreuz steht. Die Säule stand auf dem Heiligengeistplatz, vor dem damaligen Spital und dem ältesten Friedhof der Stadt. Als 1955 auf dem Heiligengeistplatz ein städtisches Zentrum für öffentliche Verkehrsmittel geschaffen wurde, kam die Pestsäule auf den Alten Platz.

Steckbrief

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