Alpinarium Galtür

Das Alpinarium Galtür ist ein Ausstellungshaus der besonderen "ART" und zentraler Bestandteil der 345 Meter langen und 19 Meter hohen Schutzmauer. Die Kombination aus Schutzmauer und Ausstellungsraum macht das Alpinarium Galtür und seine Architektur einzigartig. Die Nominierung zum europäischen Museumspreis 2007 und die Auszeichnung mit dem österreichischen Museumsgütesiegel 2008 sowie 2013 unterstreichen die Qualität des Hauses.

Die Welt wandelt sich und das Alpinarium Galtür verwandelt seine Inhalte ebenfalls. Und doch ist der Anlass zur Entstehung dieses in Europa einzigartigen Museums stets präsent. Von der Dachplattform aus ergreift der Blick aufs imposante Bergpanorama sowie auf „Die Mauer“. Sie schützt Galtür von der Sonnberglawine, die im Jahr 1999 die Gefahren des Lebens am Berg katastrophal verdeutlichte. Galtür spricht darüber, setzt sich damit auseinander – und wandelt sich.

In GANZ OBEN lauschen die Besucher mit allen Sinnen Beziehungsgeschichten. Über Menschen, die von hier aus hinaus in die Welt zogen. Über jene, die von weit draußen das Dorf im Tal entdeckten. Ist Galtür der Anfang, das Ende oder die Mitte? Diese Position liegt im Auge des Betrachters. Je nachdem, wo dieser sich befindet, eröffnet sich ihm der Blick nach draußen oder er fokusiert sich auf ein Innen. Deutlich sichtbar ist diese neue Offenheit auch auf der Fassade.

Die Ausstellung beginnt und endet im Dazwischenraum. Von hier aus lassen sich fünf Beziehungswelten erkunden, die jedes Mal neu zum Perspektivenwechsel einladen. Jede der 5 verschiedenen Themenkapseln – oder Sphären – ist im Inneren anders inszeniert und vermittelt eine starke, einzigartige Atmosphäre. Ohne Anfang und Ende ist dieser Raum. Hier wandelt der Besucher, begleitet von Lichtschlangen auf den Spuren des Ortes. Aus dem Meer gestiegen, formten sich die Berge und wurden den Walsern zum Lebens- und Siedlungsraum. Immer wieder folgten Menschen dem Ruf der Welt – und der Not: als Pilger, Soldaten, Schwabenkinder, Schmuggler. Bis mit dem Tourismus die Welt nach Galtür kam. Als eigensinnigstes Feriendorf, stellte sich der Ort in den 90-er Jahren dar. Der Eigensinn stand übrigens als Pate. Als man sich dem Geltscherausbau und damit dem Massentourismus verweigerte. Dafür kann man ihn, den Gletscher hier anrufen. Der Vernagtgletscher in den Ötztaler Alpen gibt live Auskunft über seine Befindlichkeiten.

Der Wirkungskreis zeigt Erinnerungen, Kurioses, Interessantes. Viele Gründe gab es immer schon, den Ort das Tal zu verlassen – und zurückzukehren. So wie Maurice Mattle, dessen Enkelin die Reise ihres 90-jährigen, in Paris lebenden, Großvaters zu den Wurzeln der Familie nach Galtür aufgezeichnet hat. Albert Lorenz nahm als Bergführer Anfang des 20. Jahrhunderts an zwei Kaukasusexpeditionen teil. Warum ist auf dem Grab von Wilhelm Bill Lang auf Stromboli neben Paris, Berlin und der Antarktis auch Galtür angegeben?

Im Dunstkreis ist die Welt zu Gast in Galtür. Die beiden Hotels Fluchthorn und Rössle sind als mondäne Herberge einerseits und Traditionsgasthof andererseits Schauplätze dieser Begegnung zwischen Stadt und Dorf, Außen und Innen. Hier erfährt man, dass Albert Einstein und Erwin Schrödinger gerne Galtürer Luft schnupperten. Oder von der langjährigen Freundschaft zwischen Galtür und der in Tokio lebenden Familie Ohata. Über einzelne Biographien erschließen sich Familienschicksale ebenso wie die große Weltgeschichte.

Ein Blick ins Heute und Damals

...ein harmloser Name, ein alles veränderndes Ereignis für Galtür. Die Sonnberglawine führte 1999 zur Katastrophe. Heute schützt DIE MAUER den Ortssteil Winkl und seine Menschen. Imposante 345 Meter Länge, 19 Meter Höhe, 700.000 Kilogramm Stahl.

Sie blicken von unserer Aussichtsblattform auf ein 360-Grad-Panorama, das Galtür und die Berge ringsum erfasst. Gorfen- und Ballunspitze zum Greifen nahe.

Die gefährlichen Winterlasten des Sonnberges sind nun durch die Mauer und Stahlschneebrücken am Berg gebannt. Vom Dachsteg aus können Sie das imposante Bauwerk in seiner ganzen Dimension betrachten . Wer in den Bergen lebt, muss sich anpassen.

Café „Gefrorene Wasser“

Genießen Sie traditionelle Köstlichkeiten, kleine Gerichte, Kuchen, Kaffeespezialitäten und die architektonischen Schmankerln dieser modernen Café/Bar. Bei Schönwetter lädt die große Sonnenterrasse ein das herrliche Bergpanorama zu genießen. Die Bar "Gefrorenes Wasser" hält was sie verspricht - mit glitzernder Theke in Eiswürfel-Optik. Mit der einzigariten Design-Bar "Gefrorenes Wasser" der gemütlichen Cafe-Lounge und dem Panoramagenuss auf der Sonnenterasse wird für wohltuende Entspannung gesorgt.

Eintrittspreise Ausstellung:

  • € 8,-- Erwachsene
  • € 7,-- Ermäßigte
    (Senioren,  Invaliden, Wehr- und Zivildiener, Studenten, Montafoncard, Mautkarte Silvretta-Hochalpenstraße, Ö1- Clubmitglieder, Tiroler Familienpass)
  • € 6-- Gruppen ab 10 Personen
  • € 4,-- Kinder und
    Jugendliche 6 - 18 Jahre

Ermäßigte Familienkarten:

  • € 16,-- Familie
    (2 Erw. + 4 Kinder bis 18 J.)
  • € 10,-- Familie Light
    (1 Erw. + 4 Kinder bis 18 J.)

Führungsbeitrag:

€ 3,00 pro Person zuzüglich zum Eintrittspreis

Weiters verfügen wir über Seminar- und Veranstaltungsräume!

Bouldern

Steile Wand und gute Nerven 

Turnschuhe, Neugierde und eine Portion Mut; das ist alles was Sie brauchen, wenn Sie an unserer Boulderwand Kondition und Geschicklichkeit testen wollen. Ein einzigartiges Freizeitvergnügen für Junge und Junggebliebene.

Eintrittspreise Boulderhalle:

  • Erwachsene € 6,--
  • Kinder und Jugend € 4,--
  • 10er Block € 45,--

Steckbrief

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Hauptstraße 29c

EUR 8,00 - Erwachsene
Dienstag bis Sonntag
von 10 Uhr bis 18 Uhr

Montag Ruhetag (bei Schlechtwetter und für Gruppen geöffnet)
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